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Bio

Im Jahre 1984 erblickte ich in Baden das erste Mal die Welt. Im Aargau verbrachte ich dann auch meine ersten Jahre ehe ich ins Berner Oberland gebracht wurde und ich seither geblieben bin. Zweifellos ist hier meine Heimat und ich fühle mich nahe an den Bergen am wohlsten. Auch das Wasser zieht mich an, so kam es, dass ich aus was für einem Grund auch immer, eine grosse Faszination fürs Fischen entwickelte. Mit meiner ersten Angelrute verbrachte ich fortan viele Stunden am Wasser. Dieser Umstand brachte meine Eltern dazu mich in den nächstgelegenen Schwimmklub zu bringen für den Fall dass mich eines Tages ein Riesenhecht ins Wasser zieht, anstatt ich ihn raus. So kam ich also zum Sport und lernte beim Schwimmklub Bödeli Interlaken, mehr als Mittel zum Zweck, das Schwimmen. Nach Millionen von Längen im Hallenbad, versuchte ich allmählich mich auch an Land fortzubewegen...So kippte meine Begeisterung fürs Fischen rüber zum Sport. Die Naturverbundenheit und den Drang draussen zu sein aber blieb, was sich zum Glück mit dem Sport bestens verbinden lässt und wohl meine Neigung zum Outdoorsport erklärt.

Mit der ersten Teilnahme 2008 am Inferno Triathlon kam der Stein ins rollen und mir hat es sprichwörtlich "den Ärmel reingenommen". Im darauf folgenden Jahr meldete ich mich für den Gigathlon (Thun) in der Kategorie "Single" an welches nicht das letzte mal sein sollte. So standen die letzten Jahre immer im Zeichen des Gigathlons.
Eine meiner zentralen Motivationsgründe ist die Herausforderung sich hohe Ziele zu setzen und mich dann mit Strategie und viel Fleiss an die Arbeit zu machen, um dieses Ziel auch zu erreichen. Der Gigathlon ist zweifelsohne jedes mal eine grosse Herausforderung, dennoch reizte mich die Ironmandistanz immer mehr. Die vorgegebenen Distanzen, die Möglichkeit sich mit den Weltbesten zu messen und die langen Einsatzzeiten von fünf auf "nur" drei Disziplinen zu konzentrieren, sprich mit der unvorstellbaren Aussicht nach 180 km Rad noch einen Marathon zu laufen, veranlassten mich dazu meinen ersten Ironman in Angriff zu nehem. An der Cote d' Azur (Nizza) im Jahre 2013 wurde dieses Vorhaben dann zum ersten Mal in die Tat umgesetzt. Dabei hat es glücklicherweise auch für die Qualifikation gereicht um an den Weltmeisterschaften in Hawaii über diese Distanz anzutreten. Mit Ironman Nummer 2 in Hawaii und Nummer 3 im Frühjahr 2014 auf Lanzarote bin ich immer noch ein Greenhorn im Geschäft. Auf der Suche nach dem perfekten Rennen werde ich noch einige Einsätze bestreiten müssen. Ich merke aber, dass ich langsam die Erfahrung ins Training mitnehmen kann und die Früchte des Trainings wiederum von Wettkampf zu Wettkampf reifer werden... Ehe ich die reifste Frucht jedoch nicht pflücken konnte, werde ich nicht ruhen!
Mit dem Erhalt der PRO Lizenz habe ich nun in der Saison 2014 die grosse Freiheit mich "spontan" auf einen Wettkampf zu melden, was ich mir für dieses "Lehrjahr" auch zu Nutze mache... Die Jagt auf die Punkte für eine erneute Hawaii- Quali ist zurzeit kein Thema.

Ich bin mein eigener Coach. Entstanden ist bei mir vor allem im Studium grosses Interesse an den Möglichkeiten und Grenzen des Trainings und eine Leidenschaft dazu, das Training wo immer möglich zu optimieren um das Maximum aus dem Trainingsaufwand herauszuholen. Mir wurde bewusst, dass durch die Sportwissenschaft viel interessantes Material geschaffen wird, welches jedoch den Weg für eine breite Anwendung in der Trainingspraxis nicht immer findet. Denn dazu müssen die Erkenntnisse aus Studien zuerst in das Training eingeführt werden und dieser notwendige Transfer ist am wahrscheinlichsten wenn Sportwissenschaftler und Trainer eng zusammenarbeiten. Diese Aufgabe möchte ich nicht nur als mein eigenes "Versuchskanninchen" sondern auch als Coach von Day X Coaching übernehmen und es zu meiner Trainingsphilosophie machen, dass grosse Erfahrungswissen der Trainer mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammenzufügen und daraus für jeden Sportler das höchste Mass an qualitativ gutem Training zu ermöglichen. Aus diesem Grund bin ich auch der Meinung, dass viele überragende Leistungen die zuweilen und auch berechtigterweise skeptisch beurteilt werden, tatsächlich möglich sind. Und zwar auf natürliche Weise nämlich dann, wenn sich das Wissen bündeln kann und trainingsmässig alles gemacht wird was sinnvoll, wirksam und möglich ist! Es wäre schön wenn alle Sportler die eine Topleistung erbringen wollen wieder die Gewissheit hätten, dass optimales Training wirksamer als jedes Doping ist!